Von jeher kontemplativ ausgerichtet und den großen Lebens- und Sinnfragen zugewandt, machte ich mich bereits in meiner Jugend auf die Suche nach der weltlichen Verwirklichung meiner ideellen und spirituellen Ideale. Insgesamt fünfzehn Jahre lang wirkte ich aktiv und vor Ort an dem internationalen Projekt "Auroville" in Südindien mit und ließ mich danach zunächst in Deutschland als astrologische Lebensberaterin und Yogalehrerin nieder, dann in Österreich, wo ich seit 2007 als Energetikerin meine umfassende, holistische Wegbegleitung anbiete und meine in über 50 Jahren gesammelten Erfahrungen bereitstelle.
Yoga verstehe ich nicht, wie allgemein propagiert und praktiziert, als eine Abfolge und sich steigernde Beherrschung bestimmter körperlicher Übungen, sondern im eigentlichen Sinne des Wortes als Weg, um sich mit sich selbst zu vereinigen, d.h. das individuelle Selbst mit dem universellen Bewusstsein zusammenzuführen. Körperliche Übungen, Atemübungen und Meditation können dabei selbstverständlich behilflich sein.
In Essenz begreife ich mich als Philosophin und Seelsorgerin. Mein Leben lang der geistigen Führung und kosmischen Fügung folgend, lege ich als Karma-Yoga-Praktizierende meinem Leben das in Auroville angestrebte Ideal zugrunde, dass alle Arbeit, auch die geringste, als Gottesdienst zu begreifen ist, also dem höchsten Bewusstsein geweiht sein sollte. Damit folge ich letztlich den allgemein bekannten benediktinischen Prinzipien "ora et labora" (bete und arbeite) samt ihrer Erweiterung "et lege" (und lies), was bedeutet, dass man außerdem sein Leben lang "lesen", d.h. lernen und auch forschen sollte. Ich lebe in "Bhakti", d.h. in der Liebe zur Schöpfung, während ich mich im Alltag an ganz normalen Dingen erfreue.
Deus adest sine mora. (Gott ist ohne Verzögerung gegenwärtig)